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Physikunterricht im Phaeno

Am 24.08.2017 fuhren die beiden siebten Klassen der Gemeinschaftsschule Sülztal im Rahmen ihres Physikunterrichts ins Phaeno nach Wolfsburg. Begleitet wurden die 36 Schüler von ihrer Physiklehrerin Frau Beate Josef und ihrer Klassenleiterin Frau Gurdrun Wilke und Herr Jürgen Kaczmirzak.

Auf dem Stundenplan stand heute ein Workshop im Wissenschaftsmuseum zum Thema "Murmelboot und Forschungstaucher - schwimmen, sinken, schweben", passend zum momentanen Unterrichtsstoff "Dichte und Volumen von Körpern und Flüssigkeiten".

Am Service-Center angekommen, verstauten wir erstmal unsere Taschen und Jacken in Gitterboxen, schlüpften in Laborkittel und erhielten eine Einweisung in die Laborregeln. In Gruppen aufgeteilt galt es nun fünf verschiedene Experimentierstationen anhand eines Aufgabenplans zu durchlaufen.

Hier wurden Papierschiffchen gebaut und mit Murmeln beladen, um herauszufinden, wie viele Murmeln das kleine Boot tragen kann. Je nach Bauart waren es bis zu 77 Murmeln. Anhand von zwei Coladosen gefüllt mit normaler Cola und mit Cola-Light wurde in einem weiteren Experiment verglichen, welche Dose besser schwimmt und festgestellt, dass die Dicht des Inhaltes ausschlaggebend dafür war. In einem weiteren Experiment zur Dichte von Flüssigkeiten wurde auf Knete gespießte Strohhalme in verschiedene Flüssigkeiten getaucht und man konnte beobachten wie unterschiedlich sich die Strohhalme in normalen Wasser, Salzwasser und Öl verhielten. Es wurde untersucht, warum ein Gegenstand in einer Flasche hoch und runter schwebt und errechnet wie schwer eine Hnad ist, in dem man sie in einen Wasserbehälter auf einer Waage tauchte.

Mit Feuereifer und Wissbegierde waren die Schüler bei der Sache und füllten emsig ihre Aufgabenblätter. Nachdem alle Schüler die Stationen durchlaufen hatten, wurden die Ergebnisse zusammen ausgewertet und erklärt. Es konnten zu allen Stationen Fragen gestellt werden, die die beiden Workshopleiter des Museums beantworteten.

Dann ging es in die Dauerausstellung. Die Schüler hatten nun in zwei Stunden die Qual der Wahl unter 350 interaktien Experimentierstationen zu Naturwisschenschaften und Technik so viele Experimentierte durchzuführen und Exponate zu betaunen wie möglich. Die etwa 9000 Quadratmeter große Ausstellung ist untergliedert nach den Leitthemen "Leben, Sehen, Energie, Dynamik, Spürsinn, Mathe" und da gab es so viel Interessantes und Spannendes zu sehen und zu erfahren.

Einen Tornado bewundern, Gespräche mit einem Roboter führen, eine Feder, die man sehen, aber nich greifen kann oder wie ein Fakir beque auf einem Nagelbett liegen. Im Verrückten Salon schief stehen und die Sinne verwirren lassen! Warum kommt hier unser Gleichgewichtssinn durcheinander? Gemeinsam einen zwei Meter hohen "Brückenbogen" errichten. Wenn der Schlussstein gesetzt ist, bleibt der Bogen stabil?

Unter anderem wurden unsere Sinne getäuscht, als wir in einem Haus saßen, was sich um sich selbst drehte, oder aber ein Experiment, wo mit den Gedanken ein Ball bewegt worden ist. So viel zu entdecken, aber viel zu schnell verging die Zeit. Gern hätten wir noch das ein oder andere Experiment durchgeführt.

Uns allen hat die Exkursion nach Wolfsburg sehr gut gefallen. Toll war vor allem, dass man alles anfassen, ausprobieren und selber tüfteln konnte. Auf Schautafeln wurde dann noch einmal der jeweilige Vorgang erklärt. Der Ausflug war sehr lehrreich und wir konnten viele interessante Erkenntnisse sammeln, die uns später im Unterricht sicher weiterhelfen werden. (Kira Samland, Klasse 7a)